Aktualisierung vom 08.05.2020

Inzwischen kommen auch die Schweizer Patienten wieder gut über die Grenze, wenn sie eine Einladung der Praxis vorweisen können.
Wenn Sie telefonisch einen Termin vereinbaren, dann lassen Sie sich bitte gleich per Mail eine entsprechende Einladung zusenden. 

Bitte beachten Sie, dass beim Grenzübertritt keine Waren mitgenommen werden dürfen!!

Aktualisierung vom 27.04.2020

Inzwischen werden die Restriktionen mit Kontaktbeschränkungen allmählich wieder gelockert. Auch wir werden wieder zu einem einigermaßen regulären Betrieb übergehen können. Durch  die entsprechende Schutzausrüstung (FFP2-Masken ohne Ventil) und Hygienemaßnahmen sind wir in der Lage, unsere Patienten und uns gut zu schützen.

Ab dem  27.04.2020 sind wir für die Terminvergabe wieder zu den gewohnten Zeiten erreichbar.

Für unsere Patientinnen und Patienten aus der Schweiz:
Die deutsche Grenze ist für Patienten mit einem EU-Pass jederzeit passierbar. Auch für Patienten mit Schweizer Pass gibt es nun einen Lichtblick: Nach neuesten Erkenntnissen ist das Passieren der Grenze wieder möglich, wenn eine medizinisch notwendige Behandlung durchgeführt werden soll. Wir würden Ihnen dann im Anschluss an die telefonische Terminvereinbarung per Mail eine „Einladung“ zusenden.
Hier sind als Link die kompletten Bedingungen der Bundespolizei, welche sich stets ändern können: https://www.bundespolizei.de/Web/DE/04Aktuelles/01Meldungen/2020/03/200317_faq.html

Aktualisierung vom 08.04.2020
Für dringende Fälle/Schmerzfälle bleibt unsere Praxis weiterhin geöffnet, auch über die Feiertage. Tel. 0049 7531 62040 (gilt nur für unsere Bestandspatienten)

Aktualisierung vom 27.03.2020
Unsere Schweizer Patienten, welche einen EU-Pass besitzen, können derzeit immer noch die Grenze zu Deutschland passieren und können daher in Schmerzfällen/Notfällen gerne einen Termin erhalten. Näheres entnehmen Sie bitte dem Anrufbeantworter. 

Aktualisierung vom 23.03.2020:
Seit dem 23.03.2020 ist der Grenzübertritt aus der Schweiz kommend verschärft worden. Patienten dürfen nun auch in Schmerzfällen/Notfällen nicht über die Grenze (Ausnahme: EU-Pass). Wir arbeiten momentan daran, diese unbefriedigende Situation zu beheben.

Aktualisierung vom 20.03.2020:
Hier ist ein interessanter Artikel vom Kantonsspital St. Gallen, dem ich ganz beipflichten kann:
http://infekt.ch/2020/03/neues-verstaendnis-der-covid-19-epidemie/


Aktualisierung vom 16.03.2020:

Seit dem 16.03.2020 sind die Grenzen zur Schweiz erschwert passierbar. Patienten aus der Schweiz, welche bei uns einen dringenden Termin für eine Notfallbehandlung haben, sollten uns vor der Behandlung kontaktieren, damit wir Ihnen einen entsprechenden Beleg per Mail zusenden können. Wenn Sie diesen Beleg den Grenzbeamten vorzeigen, können Sie die Grenze problemlos passieren.

Vorsorglich wird der Praxisbetrieb ab dem 16.03.2020 zur Vermeidung von Coronavirus-Infektionen stark eingeschränkt.
Schmerzfälle werden derzeit weiterhin behandelt.

Wir werden hier berichten.

In akuten Schmerzfällen bei Patienten mit einer bekannten/vermuteten Corona-Infektion bitten wir Sie, sich an dafür ausgestattete Zahnkliniken zu wenden
(z.B. Freiburg, Zürich).

Liebe Patientinnen und liebe Patienten,

schon Sokrates sagte „Ich weiß, dass ich nicht weiß“. 

Leider weiß man noch viel zu wenig über den Coronavirus (Sars-Covid19).

Die Fakten zeigen: dieses Virus ist sehr hochansteckend und bei weitem lebensbedrohender als der Grippe-Virus. Er kann eine Inkubationszeit von 14 – 27 Tagen haben. Das bedeutet, Patienten können 14 – 27 Tage lang hochansteckend sein, ohne irgendein Symptom aufzuweisen und ohne sich selbst krank zu fühlen.

Laut Robert-Koch-Institut muss medizinisches Personal bei der Behandlung von an Sars-Covid19-Erkrankten eine spezielle Schutzausrüstung tragen.

Diese Schutzausrüstung ist momentan auf dem regulären Markt für uns als Zahnarztpraxis nicht zu bekommen und wird uns auch nicht zur Verfügung gestellt, weder vom Gesundheitsamt, noch von den Krankenkassen oder den Politikern, die behaupten, sie würden alles tun, um eine Verbreitung der Covid19-Infektion in Deutschland zu bekämpfen.

Ihre Gesundheit liegt uns sehr am Herzen – und unsere Gesundheit auch, da wir Sie auch weiterhin bestmöglich versorgen wollen.

Aufgrund der auch in Baden-Württemberg aufgetretenen hochansteckenden Coronavirus-Infektionen haben wir die Gefährdungsbeurteilung in der Zahnarztpraxis laut TRBA 250 (Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe) aktualisiert und sind zu folgendem Ergebnis gekommen:

Da wir es mit hochkontagiösen Erregern + Aerosolbildung während der Behandlung zu tun haben, müssen wir die Schutzstufe 4 einhalten – die höchste von 4 Stufen, denn bei der zahnärztlichen Behandlung entstehen im Mund Aerosole also kleinste Wassertröpfchen, die die im Rachen befindlichen Viren in der Luft verteilen. Atmet man diese Luft ein, können die Viren direkt in die Lunge der Einatmenden gelangen.

Aufgrund der langen Inkubationszeit müssen alle Patienten in der Praxis als hochansteckend gewertet werden.

Es tut uns sehr leid, die Praxis daher nur noch eingeschränkt betreiben zu können.

In Ihrem und unserem Interesse dürfen wir nicht fahrlässig, da ohne benötigte Schutzausrüstungbehandeln. 

Niemand möchte im nachhinein unter Quarantäne gestellt werden, nur weil er vor kurzem in einer Zahnarztpraxis war, in der eine/ein Infizierte/r behandelt wurde. (siehe geschlossene Kitas, Besucher von Faschingsveranstaltung in NRW, Hotels, Kreuzfahrtschiff unter Quarantäne, abgesagte Veranstaltungen etc.)

Von den möglichen gesundheitlichen Folgen für die infizierten Behandelten und Behandelnden ganz zu schweigen.

Wir hoffen, so bald wie möglich, wieder gefahrlos für Sie da sein zu können.

Wir bedanken uns für Ihr Verständnis und hoffen, dass Sie uns treu bleiben, schließlich finden diese Maßnahmen in Ihrem Interesse statt.

Ihr Team der Zahnarztpraxis

Dr. Frank Exner