Kleinere Zahndefekte mit Kompositfüllungen restaurieren

Composite, dabei handelt es sich, wie der Name schon sagt, um einen zusammengesetzten Werkstoff.

Es besteht aus einem Gemisch aus einer Kunststoffmatrix und Keramikpartikeln als Füllermaterial. Der Keramikanteil beträgt ca. 85% (Volumenprozent). Erst durch den Zusatz der Keramikpartikel erhält das Material eine ausreichende Kaustabilität, außerdem lässt sich dadurch die negative Eigenschaft der Schrumpfung beim Aushärten verringern.

Compositematerial ist im Ausgangszustand weich, wird in diesem Zustand in den Zahn eingebracht und wird dann im Zahn mit Licht ausgehärtet.

Die Kaufestigkeit ist deutlich geringer als die des Zahnschmelzes, reicht aber bei kleineren Füllungen völlig aus. Bei größeren Oberflächen ist der stabileren Keramik der Vorzug zu geben.

Die Haltbarkeit sehr stark von der Verarbeitung abhängig. Wird die Kompositfüllung (Composite) im Trockenen gelegt und werden immer nur kleinere Bereiche einzeln ausgehärtet, dann kann die Haltbarkeit 15-20 Jahre oder auch noch mehr betragen.

Zahn Compositetechnik 1
Bild: minimalinvasiv eröffnete Kavität für eine kleiner Füllung, dabei wird unterminierend gearbeitet, um möglichst viel Zahnschmelz zu erhalten
Größere Compositefüllung
Bild: bei diesem weiteren Fall wurde eine größere Compositefüllung gelegt